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Das IoT und die personalisierte Customer Journey: it’s a Match!

Lesezeit: 6 Minuten.

Jeder von uns ist ein Unikat und so auch der digitale Fußabdruck, den wir tagtäglich hinterlassen. Die große Herausforderung für Unternehmen und Marketer im Onlinebereich ist es, diese Daten sinnvoll zu nutzen und daraus weitere strategische Schritte abzuleiten.

Heute gehen wir deshalb auf das IoT, das Internet of Things, ein.

Inhalt

Was ist das Internet of Things, um welche Dinge geht es da eigentlich, warum ist es nützlich und wie kann es die Customer Journey clever mitgestalten?

Fragen über Fragen – zusammengefasst gesagt besteht das Internet of Things aus all den miteinander und mit dem Internet verbundenen Geräten und Tools, die wir täglich benutzen. Smartwatch, Bluetooth Kopfhörer, womöglich sogar die elektrische Zahnbürste, dein E-Auto,… du weißt Bescheid.

Das Ergebnis dieser Vernetzung ist eine Unmenge an Daten, die entstehen. Die sinnvolle Nutzung dieser ist eine spannende und zugleich herausfordernde Aufgabe vor der Viele stehen.

Laut Microsoft gehört das IoT neben künstlicher Intelligenz zu DEN Schlüsseltechnologien der digitalen Transformation.1 Unternehmen können insofern vom „Internet der Dinge“ profitieren als dass Produkte, Abläufe und Kundenerfahrungen durch die Analyse und Verwendung der Daten angeschlossener Geräte weiterentwickelt und optimiert werden. Kosten können minimiert und neue Einnahmequellen geschaffen werden.

Die Konnektivität all der Dinge, die wir täglich benutzen, macht uns den Alltag um vieles komfortabler und auch aus marketingtechnischer Sicht tun sich dadurch ganz neue Möglichkeiten auf, besonders für den Bereich E-Commerce.

IoT und Customer Journey

Das langfristige Ziel ist eine einmalige personalisierte Customer Journey und das bereichsübergreifend. Intelligente Algorithmen stellen sicher, dass der Kunde findet was er sucht UND braucht.

Richtig eingesetzt kann das IoT somit

  • die Kundenzufriedenheit durch maßgeschneiderte Angebote erhöhen,
  • die Sicherheit, beispielsweise im Automobilsektor oder im Gesundheitsbereich, steigern 
  • und für eine nachhaltige Benutzung diverser Geräte sorgen.

Aber fangen wir von vorne an:

Geschichte und Ursprünge

Warte kurz… Du nutzt unser cooles Feature zur Personalisierung der Seite nicht.
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    Geschaffen wurde das IoT natürlich nicht mit dem Hintergedanken, irgendwann den Thermomix vom Büro aus einzuschalten zu können.

    Bereits Ende der 1990er Jahre sprach Kevin Ashton2, ein Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) als Erster vom IoT. Er war an der Entwicklung von Identifikations- und Sensortechnologien beteiligt und legte so den Grundstein für den Datenaustausch zwischen Maschinen.

    Für das industrielle Umfeld tun sich durch das IoT nie dagewesene Chancen und Möglichkeiten auf (wie beispielsweise die schonendere Benutzung der diversen Produktionskomponenten und die Sicherstellung einer zeitgerechten Wartung).

    Wenn Firmen wissen, wie sich die potenzielle Kundschaft im Alltag bewegt und verhält (und zwar nicht nur im Internet) fällt es leichter, Bedürfnisse und Verhaltensmuster zu erkennen und daraufhin herauszufinden, welche Produkte und Dienstleistungen ihnen zusagen könnten. So wird man etwa den aktiven Weltenbummler mit Werbemitteln für Sportartikel oder Reisen ansprechen und die frisch gebackene Mutter mit jenen für Babyprodukte und nicht umgekehrt.

    Onlinewerbung gewinnt dadurch einen ganz neuen Charakter und ist nicht länger lästig sondern hilfreich.

    In der Vergangenheit haben Cookies im Browser einen großen Beitrag dazu geleistet, dass „personalisierte“ Werbung ausgespielt wird, die die Kundschaft „direkt“ anspricht. Diese Versuche sind vielerorts fehlgeschlagen, aber damit hast du, *Name*, sicherlich auch schon die ein oder andere Erfahrung gemacht.

    Mit den Daten aus dem IoT geht man nicht nur einen, sondern gleich ein paar Schritte weiter. Diese Datensets sind nämlich weitaus komplexer und beinhalten nicht nur Infos über die besuchten Websites oder Lieblingsfacebookgruppen der Person, sondern eben auch darüber, welche Gadgets sie in Verwendung hat, über ihre täglich zurückgelegten Kilometer und womöglich sogar über sein Zahnputzverhalten.

    Dies führt dazu, dass Werbung WIRKLICH personalisiert werden kann, da man bei richtiger und sinnvoller Betrachtung und Auswertung der Daten ein recht konkretes Bild der Person, die man als Kunde ansprechen möchte, zeichnen kann.

    Diese sinnvolle und „echte“ Personalisierung führt in weiterer Folge zu einer gesteigerten Kundenzufriedenheit und zu besseren und langfristigeren Kundenbeziehungen und zu mehr Vertrauen im digitalen Umfeld.

    Zum Thema Personalisierung und insbesondere dazu, wie normal die persönliche Ansprache in Werbebotschaften für uns mittlerweile schon geworden ist, haben wir einen eigenen Artikel verfasst- schau dazu gerne hier vorbei und lies mehr zum Thema!

    Das IoT leistet aber nicht nur im Handel einen wichtigen Beitrag, sondern auch im zu Hause.

    Wann ist mein Home smart und wie unterstützt mich das IoT daheim?

    Über das „intelligente Zuhause“ liest man allerorts. Viele fragen sich dennoch, wovon da eigentlich genau die Rede ist.

    Simpel zusammengefasst ist ein Smart Home ein Eigenheim, in dem unterschiedliche technische Komponenten miteinander und mit dem Internet verbunden sind. 

    Das kann für den Nutzer einerseits gesteigerten Komfort bieten und andererseits für eine effizientere Benutzung diverser Geräte sorgen. Die Energieversorgung wird optimiert und darüber freuen sich der Kontostand und die Umwelt. 

    Viele der verbundenen Komponenten lassen sich über eine App auf dem Smartphone steuern. So kann beispielsweise bei Verlassen des Hauses die Heizung im Haus aus- und auf dem Heimweg wieder eingeschalten werden. Die Energieeffizienz steht hier im Vordergrund und die Auswertung der Daten kann in der Weiterentwicklung von Geräten und Haushaltsgegenständen einen maßgeblichen Beitrag leisten.

    Potenzial und Zukunftsaussichten

    Die optimale Analyse der gewonnen Daten kann wie bereits angeführt einen enormen Nutzen für Unternehmen und Privatpersonen mit sich bringen. Neue Geschäftsmodelle können entstehen und Produkte personalisiert werden. Kundenerlebnisse können verbessert und ein nachhaltigerer Umgang mit jeglichen Geräten gewährt werden. Zudem können Unternehmen neue relevante Erkenntnisse über ihre Kunden gewinnen und sich diese in Marketing- und Produktentwicklungsprozessen zu Nutze machen. 

    Langfristige Kundenbeziehungen und ein besserer Kundenservice durch eine automatisierte Bearbeitungen beziehungsweise exakte Zuordnung von Kundenanliegen sind ein Ziel, an dem viele KI-Abteilungen arbeiten und auch hier kommen Daten und das IoT in Spiel. Intelligente Algorithmen und Machine Learning sorgen dafür, dass die richtigen Daten am richtigen Ort ankommen und verarbeitet werden.

    Einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leistet das IoT zudem im Bereich der Automobilindustrie. Durch die Analyse von Fahrverhalten und Fahrzeugleistung können gefährliche Situationen und Unfälle vermieden werden und falls dies nicht möglich ist zumindest ein automatisches Notrufsignal generiert wodurch sofort Hilfe am Unfallort eintreffen kann.

    Von großem Nutzen kann das IoT auch im Gesundheitsbereich sein. Die aktuelle Coronakrise ist ein wahrer Innovationstreiber in diesem Bereich. In den letzten 12 Monaten wurden deshalb so viele innovative Lösungen wie nie zuvor geschaffen. Die Technologien können die Kontaktverfolgung erleichtern, um in weiterer Folge die Pandemie einzudämmen. Ausgefeilte Reinigungstechnologien sind ein Thema, an dem die Forschung derzeit arbeitet3 und auch diese werden in Zukunft in diesem Bereich eine große Rolle spielen. Die Prognose für den Health Care Bereich lautet, dass sich die Anzahl der konnektiven Devices verdoppeln wird, das Ziel ist ein vernetztes Gesundheitswesen.

    *Name*, Data is King – und zwar bereichsübergreifend.

    Ging es im Bereich der künstlichen Intelligenz in den letzten Jahren vor allem darum, Daten zu sammeln um höhere Umsätze zu erzielen, geht es in Zukunft um weitaus komplexere Thematiken.

    Dazu gehören neben langfristigen und vertrauensbasierten Kundenbeziehungen ebenso die noch viel wichtigeren Themen Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz.

    Standortbasierte Angebote werden unsere Screens in Zukunft ebenso dominieren wie Werbung die persönlich ist und wirkt. Die eindeutige Prognose lautet daher, dass dem IoT eine glorreiche Zukunft bevorsteht und dass es uns in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens einen maßgeblichen Beitrag leisten wird.

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    Referenzen:
    [1] ] Microsoft erklärt: Was ist das Internet of Things? Definition & Funktionen von IoT
    [2] T. Kramp (2013): Introduction to the Internet of Things, Springer Verlag
    [3] IoT Trends 2021: A Focus on Fundamentals, Not Nice-to-Haves

    Trete auch gerne in Kontakt mit uns und erfahre hier mehr über das Team hinter dem Blog.

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